Foto: Mohan Dehne

Fragile Identitäten

Porträts von Mohan Dehne und Rula Asad

Was bedeutet Zugehörigkeit, wenn man sein Heimatland aufgrund eines Krieges verlassen musste? Wie lebt man als Flüchtling in einem neuen kulturellen und sozialen Umfeld? Der Fotograf Mohan Dehne und die Journalistin Rula Asad porträtierten syrische Frauen und Männer und dokumentierten ihre Auseinandersetzung mit den Themen Heimat, Zugehörigkeit und Identität.

Mohan Dehne / Foto: Mohan Dehne

Mohan Dehne studierte Bildende Kunst an der Universität Damaskus und Bildende Kunst, Fotografie und Medienkunst an der Kunsthochschule Minerva in den Niederlanden. Er arbeitet als Fotograf und Dozent in den Niederlanden.

Rula Asad / Foto: Mohan Dehne

Rula Asad ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin des 2012 initiierten Syrian Female Journalists‘ Network“ (SFJN). Sie hat einen journalistischen Abschluss der Universität Damaskus und berichtete als freischaffende Journalistin aus dem Libanon, Jordanien und der Türkei über Menschenrechte, Kultur und zivilgesellschaftliche Themen. 2011 nahm sie am​„CrossCulture Programm“ (CCP) teil.

Das Projekt Syrian Elsewhere” ist Rula Asads Beitrag für die CrossCulture Tour”. Anlässlich des 100-jährigen ifa-Jubiläums touren sieben ehemalige CCP-Stipendiaten von April bis Oktober 2017 mit ihren Projekten durch Deutschland. Ihre Schwerpunkte sind: Politik und Gesellschaft, Menschenrechte sowie Medien und Kultur.

Die Ausstellung Syrian Elsewhere” ist vom 23. – 30. April in Freiburg zu sehen. Am 27. April spricht die Kuratorin Rula Asad über Identitäten im Umbruch”. Veranstaltungsort: Weingut und Brennerei Andreas Dilger, Freiburg