Konferenz "Kulturen des Wir" am 13. September 2017

Ungleichheit, Machtverlust und die Frage nach der Zugehörigkeit: Die zukunftsversprechende Erzählung der Globalisierung hat sich in Zweifel und Unsicherheit verwandelt. Nationalismus und Populismus gewinnen an Auftrieb, während andererseits die größten Herausforderungen unserer Zeit nur global zu lösen sind. Ist eine Welt ohne Wir“ und die anderen“ vorstellbar?

Auf der Konferenz Kulturen des Wir” gehen Künstler, Kulturschaffende und Wissenschaftler Zukunftsfragen um Gemeinschaft nach. Stehen nationale Identitäten einer globalen Weltgemeinschaft gegenüber? Ist Kultur ein Schlüssel, um Ideen für ein globales Miteinander zu entwickeln? Gibt es eine Zukunft für den Multilaterismus? Wie wird die aktuelle Debatte um Nationalismus und Populismus außerhalb von Europa wahrgenommen? In Workshops diskutieren die geladenen Teilnehmer Zukunftsvisionen rund um inter- und transnationale Gemeinschaften, globale politische Tendenzen, den Einfluss der Kultur und die Frage, welche Rolle Technik für unser zukünftiges Miteinander spielt.

Mit dabei sind unter anderem Farida Shaheed, Oussama Rifahi und Evgeny Morozov. Chandran Nair, Gründer des Thinktanks Global Institute for Tomorrow (GIFT)“, eröffnet die internationale Konferenz.

Die Konferenz und die öffentliche Abendveranstaltung 7 Billion Voices in a Multipolar World” (um 19:30 Uhr) finden auf Englisch statt.